Vier Lagen Tüll bei 30 Grad im Garten? Bitte nicht. Welche Stoffe wirklich kühl bleiben, welche Modelle bei uns dafür hängen – und was sie kosten.
Ein Kleid mit vier Lagen Tüll, Corsage und schwerer Schleppe ist wunderschön – bei 30 Grad im Garten aber eine Prüfung. Sommerbräute kommen deshalb fast immer mit denselben drei Wünschen zu uns: leichte Stoffe, ein Schnitt, der nicht am Körper klebt, und ein Plan B für Standesamt oder Party. Alles drei hängt bei uns im Store – ein Teil davon steht schon online in der Kollektion.
#1 Der Stoff entscheidet – nicht der Schnitt
Ob du im Juli schwitzt oder strahlst, entscheidet zuerst das Material. Das bewährt sich bei Hitze:
- Chiffon – fast schwerelos, fällt fließend, bewegt sich im Wind. Der Klassiker für Freie Trauung und Strand.
- Crêpe – glatt, kühl, clean. Kein Glitzer, keine Lage Tüll, nur Schnitt. Perfekt fürs Standesamt und für alle, die es minimalistisch mögen.
- Feine Spitze – luftdurchlässig, gerade an Ärmeln und Rücken. Sieht nach viel aus, wiegt fast nichts.
- Leichter Tüll – ja, auch Tüll geht im Sommer! Solange es nicht fünf Lagen mit Reifrock sind. Ein weicher, einlagiger Tüllrock ist deutlich kühler als Satin oder Mikado.
Was wir Sommerbräuten eher ausreden: schwerer Satin, Mikado und Kleider mit fest eingearbeiteter Corsage plus mehreren Unterröcken. Nicht, weil sie nicht schön wären – sondern weil du sie zwölf Stunden lang trägst.
#2 Fließend statt steif: die Modelle, die wir Sommerbräuten zuerst rauslegen
Der Schnitt, den wir für Sommerhochzeiten am häufigsten empfehlen, ist die H-Linie bzw. Boho-Vintage: wenig Volumen, gerader Fall, viel Bewegungsfreiheit. Ein paar echte Beispiele, die du bei uns anprobieren kannst:
- Fan Xia Design „Hailey Hazel Chiffon“ – Chiffon aus dem eigenen Münchner Atelier, fließend und leicht; genau das Kleid, das man sich für eine Trauung im Freien vorstellt.
- Fan Xia Design „Linn“, „Sofia“ und „Luna“ – drei Boho-Modelle aus dem eigenen Label, alle in derselben Richtung: weich, unkompliziert, ohne steife Corsage.
- Made with Love „Louie Flowy“ – die fließende Variante des Bestsellers Louie; das australische Label ist wie gemacht für moderne Sommerbräute.
- Made with Love „Cameron Crepe“ – cleaner Crêpe in Fit & Flare, kühl und schlicht.
- Grace Loves Lace „Honey“ und „Mila“ – das Boho-Label steht für besondere Spitzen und leichte Stoffe, die sich laut Designerin wie eine zweite Haut tragen.
- Enzoani „Floretta“ – Boho-Vintage mit der für Enzoani typischen schönen Schleppe.
Preislich liegen die langen Kleider zwischen 1.800 und 4.500 €. Fan Xia Design bewegt sich zwischen 1.500 und 3.500 €, Made with Love zwischen 2.700 und 3.300 €, Enzoani zwischen 1.800 und 4.500 €. Rund 40 % unserer Kleider gibt es außerdem zum Leihen ab 800 € – darunter Fan Xia Design „Kendal“, ein cleanes Modell, das viele Bräute fürs Standesamt und die Sommerfeier zugleich nehmen.
Nicht, weil sie nicht schön wären – sondern weil du sie zwölf Stunden lang trägst.White Silhouette
#3 Standesamt am Freitag, Party am Samstag? Kurz oder Zweiteiler
Viele Sommerhochzeiten sind zweigeteilt: Standesamt am Freitag, freie Trauung am Samstag. Für den ersten Tag greifen unsere Bräute zu Zweiteilern oder zu kurzen Kleidern – beides luftig, beides später noch einmal tragbar.
- Kurze Kleider: Dama Couture „Tinkerbell“ und „Rhea“, Madi Lane „Waverly“ – zum Kauf 1.000 bis 2.000 €, zum Leihen 500 € inklusive Reinigung, Leihdauer Donnerstag bis Montag.
- Zweiteiler: Oberteile, Bodies und Corsagen 300 bis 1.000 €, Röcke 600 bis 900 €, Hosen und Shorts 200 bis 400 €. Du zahlst nur die Teile, die du nimmst.
- Cleane lange Kleider fürs Standesamt: Made with Love „Archie“, „Grayson“ oder „Hendrix“ – schlicht, glatt, ohne Tüll.
#4 Fast jedes Kleid lässt sich sommertauglich machen
In ein Kleid verliebt, das eigentlich zu warm ist? Kein Grund, es aufzugeben. Fast jedes Modell lässt sich an die Temperatur anpassen – wir besprechen es in der Anprobe. Typische Sommer-Änderungen, direkt beim Hersteller mitbestellt:
- Ärmel weglassen oder gegen abnehmbare Ärmel tauschen
- Unterrock oder eine Tülllage reduzieren, damit das Kleid leichter fällt
- Rücken tiefer öffnen, Beinschlitz einarbeiten
- Schleppe kürzen oder abnehmbar machen – für die Party einfach abknöpfen
Rock von dem einen, Oberteil von dem anderen? Im Baukasten-System kombinieren wir beides zu einem Kleid. Wer ganz genau weiß, was sie will, bekommt bei Fan Xia ein Unikat aus dem Atelier – ab ca. 3.000 €, mit eigenem Design-Termin. Design-Änderungen berechnet der Hersteller nach Aufwand.

#5 Sommerhochzeit heißt: Anprobe im Winter davor
Das wird ständig unterschätzt: Bestellkleider brauchen vier bis sieben Monate Lieferzeit, danach folgt das Fine-Fitting beim Schneider (im Schnitt 80 bis 100 € pro Stunde, separat). Für eine Hochzeit im Juni oder Juli heißt das: Anprobe idealerweise im Herbst oder Winter davor.
Zu spät dran? Dann sind Leihkleider und der Second-Hand-Bereich dein Weg – dort nimmst du das Kleid direkt mit.
#6 Shortfacts: Sommer-Brautkleid bei White Silhouette
- Stoffe: Chiffon, Crêpe, feine Spitze, leichter einlagiger Tüll – eher nicht: schwerer Satin, Mikado, mehrere Unterröcke
- Preise: lange Kleider 1.800–4.500 €, Leihen ab 800 € · kurze Kleider 1.000–2.000 €, Leihen 500 € inkl. Reinigung · Zweiteiler: Oberteile 300–1.000 €, Röcke 600–900 €, Hosen & Shorts 200–400 €
- Sommer-Änderungen: Ärmel, Tülllage, Rücken, Beinschlitz, Schleppe – beim Hersteller mitbestellt, Aufpreis nach Aufwand
- Lieferzeit: 4–7 Monate plus Fine-Fitting (ca. 80–100 € pro Stunde) – kurzfristig über Leih- und Second-Hand-Bereich
- Termin: Beratung 30 €, beim Kauf komplett verrechnet – Sommerkleider probierst du in deiner normalen Anprobe mit
#7 So sieht Sommer in echt aus – unsere Real Brides
Sonne im Park, Licht im Wald, Beinschlitz für die Bewegungsfreiheit: So tragen unsere Bräute Sommer. Noch viel mehr echte Looks findest du bei unseren Real Brides.
Du buchst wie immer eine Anprobe und sagst uns dabei, dass du im Sommer heiratest – wir legen dir die leichten Modelle zuerst raus. Im Store hängt deutlich mehr, als online steht.
Und jetzt du
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Alles, was in diesem Beitrag steht, hängt bei uns im Store. Sag uns bei der Buchung, dass du im Sommer heiratest, und wir legen dir die leichten Modelle zuerst raus.
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Gut zu wissen
Häufige Fragen zur Sommerhochzeit
Kurze Antworten auf das, was Bräute uns dazu am häufigsten fragen.
Welche Stoffe sind bei einer Sommerhochzeit am angenehmsten?
Chiffon, Crêpe, feine Spitze und leichter, einlagiger Tüll – die halten dich auch bei 30 Grad kühl. Schweren Satin, Mikado und Kleider mit mehreren Unterröcken reden wir Sommerbräuten eher aus.
Welche Modelle eignen sich für eine Trauung im Freien?
Zum Beispiel Fan Xia Design „Hailey Hazel Chiffon“, „Linn“ oder „Sofia“, Made with Love „Louie Flowy“, Grace Loves Lace „Honey“ oder Enzoani „Floretta“ – alle in der fließenden H-Linie bzw. Boho-Richtung.
Was kostet ein leichtes Sommer-Brautkleid?
Lange Kleider liegen bei 1.800 bis 4.500 €, zum Leihen ab 800 €. Kurze Kleider kosten 1.000 bis 2.000 € oder 500 € Leihgebühr inklusive Reinigung. Zweiteiler stellst du ab etwa 500 € zusammen (Hose ab 200 €, Top ab 300 €).
Kann ich ein Kleid leichter machen lassen?
Ja! Ärmel weglassen, Tülllage reduzieren, Schleppe abnehmbar machen oder den Rücken öffnen – das wird beim Hersteller mitbestellt und nach Aufwand berechnet. Besprochen wird es direkt in deiner Anprobe.
Wann sollte ich für eine Sommerhochzeit mit der Suche beginnen?
Bestellware braucht vier bis sieben Monate plus Zeit fürs Fine-Fitting. Für Juni oder Juli also am besten im Herbst oder Winter davor anprobieren. Kurzfristig helfen Leihkleider und Second Hand.











